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{oh!} Orkiestra
Biografie
{oh!} Orkiestra wurde 2012 gegründet. Bereits im ersten Jahrzehnt ihrer Tätigkeit erlangte dieses sich stetig weiterentwickelnde Ensemble unter der Leitung von Martyna Pastuszka den Ruf des besten auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Orchesters in Polen sowie eines der musikalisch interessantesten Orchester der europäischen Szene. {oh!} Orkiestra arbeitet derzeit mit den wichtigsten kulturellen Institutionen Polens zusammen, darunter das Nationale Fryderyk-Chopin-Institut und das Nationale Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks in Kattowitz, sowie mit Festivals wie Misteria Paschalia, Chopin und sein Europa, Warschauer Herbst und Actus Humanus.
Das Ensemble genießt internationale Anerkennung, was durch Konzerte in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt belegt wird, darunter die Wigmore Hall, das Theater an der Wien, die Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau, das Auditorium der Opéra de Dijon, das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das Konzerthaus Dortmund und die Kölner Philharmonie, sowie durch Auftritte bei den wichtigsten europäischen Festivals wie dem Bayreuth Baroque Opera Festival, dem Bachfest Leipzig, den Händel-Festspielen in Halle, den Tagen Alter Musik Regensburg, den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, den Tagen Alter Musik in Herne und dem Stockholm Early Music Festival.
{oh!} Orkiestra hat vierzehn CD-Alben veröffentlicht und war in den meisten europäischen Radiosendern sowie auf Mezzo, Medici.tv, Arte TV und im polnischen Radiosender Dwójka zu hören. Im Jahr 2021 produzierte TVP Kultura einen Dokumentarfilm über Martyna Pastuszka und {oh!} Orkiestra mit dem Titel „Nie jestem maestro“.
Das Orchester widmet sich kontinuierlich der Wiederentdeckung vergessenen barocken Opernrepertoires und kann mehrere szenische Erstaufführungen vorweisen, darunter Didone abbandonata von Domenico Sarri, Arminio von Johann Adolf Hasse sowie Alessandro nell’Indie von Leonardo Vinci, ebenso wie konzertante Erstaufführungen von Gismondo re di Polonia von Leonardo Vinci und Il Venceslao von Antonio Caldara. Wieder zum Leben erweckt wurden außerdem das Oratorium Die Jünger zu Emaus von Jacob Schuback sowie zahlreiche Instrumentalwerke.
Das Jahr 2022 brachte dem Orchester eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Krakauer Festival Misteria Paschalia. {oh!} Orkiestra wurde gemeinsam mit Martyna Pastuszka als Künstlerische Leiterin als Residenzorchester eingeladen. Darüber hinaus war das Ensemble 2022 auch Residenzorchester des Bayreuth Baroque Opera Festivals.
Seit 2018 arbeitet das Orchester regelmäßig mit dem Nationalen Fryderyk-Chopin-Institut zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation erhielt {oh!} Orkiestra eine Einladung des Instituts zur Aufnahme des vollständigen Zyklus der Mozart-Symphonien sowie von Werken der polnischen romantischen Musik.



