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Blandine de Sansal
Biografie
Offizielle Website
Blandine de Sansal studierte an der École Normale de Musique de Paris und schloss anschließend ein Studium der Musikwissenschaft an der Sorbonne ab. Früh machte sie in Frankreich auf sich aufmerksam: Sie gewann den Ersten Preis beim Internationalen Léopold-Bellan-Wettbewerb, den Preis der Stadt Gordes beim Wettbewerb Les Saisons de la Voix sowie 2022 sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Internationalen Barockgesangswettbewerb Froville. ForumOpéra lobte „eine prachtvolle Mezzosopranistin, die bereits mit mehreren renommierten Ensembles vertraut ist […]; ihre Klangfarben, ihre Projektion und ihre Linienführung nahmen den Hörer unmittelbar für sich ein.”
Sie tritt regelmäßig als Solistin mit führenden Barock- und Klassikensembles auf, darunter Correspondances (Sébastien Daucé), Pygmalion (Raphaël Pichon), Les Arts Florissants (Paul Agnew, William Christie), Le Banquet Céleste (Damien Guillon), Le Caravansérail (Bertrand Cuiller), Les Épopées (Stéphane Fuget), Les Surprises (Louis-Noël Bestion de Camboulas) und Marguerite Louise (Gaétan Jarry). Darüber hinaus war sie in Konzerten mit Il Caravaggio (Camille Delaforge), dem Orchester der Opéra Royal de Versailles unter Stefan Plewniak und Le Concert de l’Hostel Dieu zu erleben.
Ihr Opernrepertoire spiegelt den Reichtum und die Vielseitigkeit des lyrischen Mezzosoprans. Sie verkörperte unter anderem Barbarina (Mozarts Le nozze di Figaro), Fragoletto (Offenbachs Les Brigands), Lisbé (Grétrys Zémire et Azor), Argene (Vivaldis L’Olimpiade), Aristeo (Luigi Rossis Orfeo) und Goffredo (Händels Rinaldo) – eine Rolle, in der ForumOpéra „ihre samtig-reiche Tiefe, ihr Gespür für die melodische Linie und ihre edle Ausstrahlung” hervorhob. Im Wiener Konzerthaus sang sie mit Les Arts Florissants unter Paul Agnew Arien aus Charpentiers Médée und Händels Alcina – „tief berührende Einblicke in die menschliche Seele” und „ein hohes Maß an Ausdruckskraft” (Kurier).
Beim Festival d’Aix-en-Provence überzeugte sie in der szenischen Produktion Combattimento, La Théorie du Cygne Noir von Silvia Costa mit dem Ensemble Correspondances. Es folgten die Partie der Nature in Lockes Cupid and Death unter Sébastien Daucé und die Titelrolle in Glucks Orfeo ed Euridice unter Raphaël Pichon – eine Interpretation, die Olyrix als „technisch souverän, mit einer verdunkelten Klangfarbe, die Orpheus’ Schmerz und Aufbegehren spürbar macht” würdigte.
Ihre Liebe zur Poesie und Literatur nährt ihre Affinität zum Lied und zur Mélodie, die sie mit einer intensiven Tätigkeit im geistlichen Repertoire verbindet. An der Opéra de Rennes berührte sie das Publikum in Telemanns Brockes-Passion unter Damien Guillon – Olyrix sprach von „einer ergreifenden Stimme, einer bis ins kleinste Detail geformten Phrasierung und der Ausdruckskraft einer wahren Tragödin” – und feierte in Rossinis Petite messe solennelle in der Inszenierung von Jos Houben und Emily Wilson große Erfolge.
In der Saison 2026/27 singt Blandine de Sansal auf einer ausgedehnten Tournee die Dido in Purcells Dido and Aeneas unter Louis-Noël Bestion de Camboulas in der Regie von Pierre Lebon. Außerdem trifft sie für eine Reihe von vier Konzerten in Mexiko erneut mit Raphaël Pichon und Pygmalion zusammen, bevor sie sich Sébastien Daucé und dem Ensemble Correspondances für eine Tournee mit Purcells The Fairy Queen anschließt.
(2026_2027. Verwenden Sie ausschließlich diesen Lebenslauf.)







