Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Die Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen unter anderem dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.
Sophie Junker
Biografie
Offizielle Website
Nach ihrem Studium am IMEP in Namur und an der Guildhall School of Music and Drama hat sich die französisch-belgische Sopranistin Sophie Junker als eine der bemerkenswertesten Stimmen ihrer Generation etabliert, insbesondere im Bereich der Alten Musik und der Händel-Oper. Schon früh zeichnete sie sich durch den Gewinn der London Handel Competition und des Concours Cesti in Innsbruck aus. „Die charismatische Sophie Junker geht weit über makellose Technik und präzise Ornamentik hinaus; sie nutzt ihren kristallklaren Sopran, um Charakterporträts von erlesener Feinheit zu zeichnen.“
Als „unwiderstehlich charmant“ vom Opera Magazine beschrieben, hat sie dank ihrer flexiblen, leuchtenden Stimme und ihrer bewegenden Bühnenpräsenz mit den bedeutendsten Dirigenten und Ensembles der Welt in einem sehr vielfältigen Repertoire zusammengearbeitet.
Auf der Bühne hat sie Venere in La Divisione del Mondo von Legrenzi unter der Leitung von Christophe Rousset (Opéra du Rhin, Versailles, Köln) verkörpert; Drusilla in L’Incoronazione di Poppea von Monteverdi an der Staatsoper Berlin unter der Leitung von Diego Fasolis; sowie Atilia in Eliogabalo von Cavalli in der Inszenierung von Calixto Bieito an der Opéra de Zurich. Sie pflegt darüber hinaus enge Beziehungen zum Opéra Royal de Wallonie (Elisetta in Il Matrimonio Segreto; Wanda in La Grande Duchesse de Gérolstein; die Titelpartie in Cendrillon von Pauline Viardot und Anna Reich in Die Lustigen Weiber von Windsor) sowie zum Angers-Nantes Opéra (Amour in Orphée et Eurydice; Constance in Dialogues des Carmélites). Zu ihren weiteren Bühnenrollen zählen Caio in Ottone in Villa von Vivaldi beim Copenhagen Opera Festival; Belinda in Dido and Aeneas bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik; Zerline in Don Giovanni in der Tchaikovsky Hall unter der Leitung von Stefano Montanari; Erste Dame mit Christophe Rousset in Die Zauberflöte an der Opéra de Dijon und in der Philharmonie de Paris sowie Susanna in Le nozze di Figaro mit Opera Fuoco und David Stern.
Als eine der führenden Händel-Sopranistinnen glänzt sie in zahlreichen Rollen: Galatea in Acis and Galatea in Versailles mit Robert King sowie in einer szenischen Fassung in Prag, Utrecht und Dortmund mit dem Collegium Marianum; Dorinda in Orlando mit The English Concert und Harry Bicket; Bellezza in Il Trionfo del Tempo e del Disinganno mit Lawrence Cummings; Atalanta in Serse unter der Leitung von David Bates an der Opéra de Rouen Normandie; Eurilla in Il Pastor Fido bei den Händel-Festspielen Halle; Asteria in Tamerlano mit dem Moscow Chamber Orchestra und Christopher Moulds in der Tchaikovsky Hall Moskau. Im Jahr 2025 glänzte sie zudem in der Titelpartie von Deborah unter der Leitung von Ton Koopman (Théâtre des Champs-Élysées, Utrecht, Wiener Konzerthaus) und verkörperte Emira in Siroe, re di Persia bei den Händel-Festspielen Karlsruhe in der Inszenierung von Ulrich Peters (Premiere 2024, Wiederaufnahme 2025).
Sophie tritt regelmäßig beim Göttinger Händel-Festival auf, wo sie Sigismondo in Arminio mit Lawrence Cummings sang und ihr Debut in der Rolle der Kleopatra in Giulio Cesare gab, inszeniert und dirigiert von George Petrou. Im Mai 2026 kehrt sie dorthin in der Titelpartie von Deidamia zurück.
Sophie pflegt auch eine freudvolle und inspirierende Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Leonardo García Alarcón, insbesondere in der Titelpartie von Händels Theodora in Namur, in der Produktion von La Passion selon saint Jean von Sasha Waltz am Théâtre des Champs-Élysées und in Salzburg sowie in der Titelpartie von Monteverdis L’Incoronazione di Poppea auf Tournee in Deutschland, der Schweiz und Kanada.
Sie arbeitet regelmäßig mit dem Poème Harmonique (Leçons de Ténèbres von Couperin, Clori in L’Egisto von Cavalli, Teosena in Caligula von Pagliardi), dem Ensemble {OH!} Orkiestra (Cunegonda in Gismondo Re di Polonia von Vinci, Händel-Kantaten bei den Händel-Festspielen Halle), La Nuova Musica, dem Bach Collegium Japan (Bach-Kantaten, Monteverdi-Vesper), der Academy of Ancient Music (Poppea, Ulisse, Bellezza), Concerto Copenhagen (Bach-Kantaten, Scarlatti-Motetten), Pomo d’Oro (Stabat Mater, Händel-Recital), dem Concert de La Loge und vielen anderen.
Ihr Cupidon in King Arthur mit dem Ensemble Vox Luminis führte sie durch ganz Europa (Salle Gaveau, Palau de la Música in Barcelona, Teatro Real in Madrid…).
Die Höhepunkte der Saison 2025/26 umfassen zwei wichtige Rollendebüts. Am Grand Théâtre de Genève und anschließend in Versailles singt sie Télaïre in Castor et Pollux unter der Leitung von Léo Alarcon. Mit dem Ensemble Gli Angeli gibt sie außerdem ihr Debut als Eurydice in Orfeo ed Euridice in Genf. Später in der Saison übernimmt Sophie erneut die Titelpartie in Händels Deidamia beim Göttinger Händel-Festival.
Unter ihren zahlreichen Aufnahmen ist besonders ihr erstes Soloalbum La Francesina (Aparé, 2020) hervorzuheben, das einen International Classical Music Award sowie den Trophée Forum-Opéra erhielt. Jüngst erschienen La Serenissima mit dem Ensemble {OH!} Orkiestra und Martyna Pastuszka, ausgezeichnet als Diamant d’Opéra Mag, sowie ihre Titelpartie in Händels Theodora mit dem Millenium Orchestra unter Leonardo Alarcon (2026).
(2025/26_Bitte ausschließlich diese Biografie verwenden.)





















