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Monika Jägerová
Biografie
Offizielle Website
Die tschechische Altistin Monika Jägerová wird für ihre fesselnde, tiefe Stimme und stilistische Vielseitigkeit gefeiert. Monika eröffnet ihre Saison 2026/27 mit Mozarts Die Zauberflöte an den Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld in Deutschland. Sie wird als Ragonde in Rossinis Le Comte Ory in einer Produktion von Nachtigall Artists auftreten und El Amor Brujo mit den Poznańer Philharmonikern unter Łukasz Borowicz aufführen. Ebenso wird sie konzertant als Dritte Waldnymphe in Dvořáks Rusalka mit der Tschechischen Philharmonie unter Semyon Bychkov zu erleben sein. Sie kehrt in dieser Rolle in David Radoks Inszenierung von Rusalka am Nationaltheater Brünn zurück und tritt am Theater am Gärtnerplatz in München als Konchakovna in Borodins Fürst Igor auf. Mit der Lieder Society präsentiert sie das Originalprogramm The Song of Sláva Vorlová mit dem Prager Symphonieorchester FOK sowie The Heart of Agnes, eine Originalproduktion über die Komponistin Agnes Tyrrell, beim Festival Meeting Brno.
Monika hat als Bradamante (Händel: Alcina) am Nationaltheater Brünn, an der Opéra Royal du Château de Versailles und am Theater am Gärtnerplatz in München gesungen; als Cornelia (Händel: Giulio Cesare in Egitto) in Ostrava, Znojmo sowie als Einspringerin an der Oper Köln; und sie sprang 2023 beim Bayreuth Baroque Festival als Teodata (Händel: Flavio) ein. 2019 sang sie die Rolle des Ascalax (Telemann: Orpheus) in Vadstena, Schweden, und verkörperte Timante (Hasse: Demofoonte) in Český Krumlov, wofür sie für den Thálie-Preis 2019 nominiert wurde. Am Nationaltheater Brünn kreierte sie die Rolle der Sasha bei der Weltpremiere der Oper Here I Am, Orlando (Ľubica Čekovská, Opera Awards 2024).
2021 und 2023 trat sie in Bergen, Norwegen, als Dritte Waldnymphe (Rusalka) in einer Produktion von La Fura dels Baus auf, und 2023 kehrte sie dorthin als Page und Stimme von oben in Wagners Parsifal zurück. 2024 sang sie den Ozias in Juditha Triumphans (Vivaldi) beim Music Festival Znojmo und sprang dort kurzfristig auch als Holofernes ein. Außerdem trat sie beim Oude Muziek Festival in Utrecht mit dem Ensemble Tourbillon auf und arbeitete mit Ensembles wie Concerto Köln, Collegium 1704, Czech Ensemble Baroque und Hof-Musici zusammen.
Ihr tschechisches Bühnendebüt gab Monika 2017 als Mrs. Quickly (Verdi: Falstaff) in Opava. In Ostrava verkörperte sie Cornelia, die Fürstin (Puccini: Suor Angelica) und Zita (Puccini: Gianni Schicchi). Zudem sang sie Dvořáks Stabat Mater konzertant mit dem FOK-Orchester (2025), interpretierte Tisbe (Rossini: La Cenerentola, Łukasz Borowicz, 2023) im Prager Smetana-Saal und trat als Radmila (Smetana: Libuše, Robert Jindra) im Rahmen des Smetana-Opernzyklus in Ostrava auf. Die Rolle der Dritten Waldnymphe in Rusalka sang sie beim Dvořákova Praha Festival 2022 unter der Leitung von Semyon Bychkov.
Sie war Halbfinalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb Stanisław Moniuszko in Warschau (2022) und Finalistin beim Renata-Tebaldi-Wettbewerb in San Marino (2017). Sie ist Mitbegründerin der Lieder Society und Initiatorin des Projekts Sláva Vorlová (130), das zur Wiederentdeckung des Liedschaffens der Komponistin und zur Veröffentlichung einer Studioaufnahme durch Czech Radio – Radioservis (2024) führte.
Monika Jägerová studierte Gesang privat bei Pavla Zumrová und setzt ihre Gesangsausbildung bei den Coaches Zdeněk Klauda und Ahmad Hedar fort. Sie besuchte Meisterkurse in Dartington (Emma Kirkby), an der Académie de Versailles (Chantal Santon Jeffery, Deda Cristina Colonna) und an der Sommerakademie für Alte Musik in Valtice (Markéta Cukrová, Lorenzo Charoy). Sie studierte Musikwissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität und promoviert derzeit an der Universität Leipzig im Rahmen eines ERC-geförderten Projekts zur Geschichte der Oper, des Feminismus und der politischen Repräsentation im 19. Jahrhundert.
(2026/27_verwenden Sie ausschließlich diesen Lebenslauf.)








