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Martyna Pastuszka
Biografie
Offizielle Website
Martyna Pastuszka ist Geigerin, Dirigentin, Gründerin und Künstlerische Leiterin des {oh!} Orkiestra, mit dem sie seit 2012 regelmäßig auftritt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten arbeitete sie mit renommierten Ensembles für Alte Musik als Gast-Künstlerische Leiterin, Kammermusikerin, Konzertmeisterin und Solistin zusammen.
Unter ihrer künstlerischen und musikwissenschaftlichen Leitung hat das {oh!} Orkiestra zahlreiche vergessene Barockopern sowohl szenisch als auch konzertant wiederentdeckt, darunter Hasses Arminio, Sarris Didone abbandonata, Vincis Gismondo, re di Polonia und Alessandro nell’Indie, Caldaras Venceslao sowie Schubacks Oratorium Die Jünger zu Emaus. Diese Produktionen entstanden im Rahmen von Martyna Pastuszkas Residenzen als Künstlerische Leiterin des Bayreuth Baroque Opera Festival und des Misteria Paschalia Festivals und wurden von Fernsehsendern wie Arte und Mezzo sowie von zahlreichen Rundfunkanstalten in Europa und Nordamerika übertragen.
Seit 2018 nimmt das Ensemble unter der Leitung von Martyna Pastuszka in Zusammenarbeit mit dem Chopin-Institut in Warschau regelmäßig groß angelegtes europäisches romantisches Repertoire auf und bringt es zur Aufführung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Werken polnischer Komponisten liegt. Neben der Förderung polnischer Musik werden Projekte im Auftrag des Chopin-Instituts – darunter die Gesamteinspielung der Sinfonien von W. A. Mozart sowie der Klavierkonzerte Beethovens mit Tomasz Ritter als Solisten – in den kommenden Spielzeiten einen wichtigen Platz in Martyna Pastuszkas künstlerischen Planungen einnehmen.
Die unter ihrer künstlerischen Leitung entstandenen Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt, darunter Beste Opernproduktion des Jahres 2022 des französischen Magazins Forum Opéra, der Clef d’Or von ResMusica, der Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie die Auszeichnung CD des Monats der Opernwelt. Im Jahr 2023 erhielt sie den polnischen Musikpreis Koryfeusz Muzyki Polskiej in der Kategorie „Persönlichkeit des Jahres“ sowie 2026 den Fryderyk-Preis der polnischen Tonträgerindustrie.
(2026/2027. Bitte ausschließlich diesen Lebenslauf verwenden.)






