Dennis Orellana

Männlicher Sopranist
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Dennis Orellana

Biografie

„…der honduranische Countertenor Dennis Orellana (Berardo), ebenfalls beweglich und technisch sehr solide, mit einer für einen so jungen Sopran beneidenswerten Stimme für einen so jungen Sopranisten, den man im Hinblick auf die künftige Entwicklung seiner Karriere die bereits vielversprechend zu sein scheint.“ (übersetzung aus dem Englischen)

Connessi all’Opera

“Im höchsten Stimmfach der phänomenale Sopranist Dennis Orellana als Bellezza, der über ein volltönendes, makelloses Timbre verfügt, das dem einer weiblichen Sängerin in nichts nachsteht. Er wirkt so überhaupt nicht wie ein Countertenor (und ist es wohl auch nicht). Er war der Mittelpunkt der Aufführung, auch in der Weise wie er auftrat, in seiner anmutigen, jünglingshaften Erscheinung.”

Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Der außergewöhnlich begabte honduranische Sopranist Dennis Orellana gilt heute als eine der spannendsten jungen Stimmen der internationalen Barock-und Klassikszene. Er ist an bedeutenden Opernhäusern und bei renommierten Festivals aufgetreten, darunter die Salzburger Festspiele, die Mailänder Scala, die Berliner Philharmonie, das Theater an der Wien, die Warschauer Philharmonie, die Wiener Kammeroper, das Konzerthaus Dortmund sowie die Bayreuth Baroque Opera Festival. Für seine Interpretationen von Rollen wie Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto), Poro (Alessandro nell’Indie), Teseo (Teseo), Sifare (Mitridate, re di Ponto) und Cavaliere Ramiro (La finta giardiniera) wurde er von der Kritik mit großem Lob bedacht.

Sein professionelles Operndebüt gab er 2021 als Berardo in Porporas Carlo il Calvo (Teatro Auditorio San Lorenzo del Escorial). Es folgten Engagements als Amor in La selva sin amor, Cherubino in Le nozze di Figaro sowie Moth in Brittens A Midsummer Night’s Dream. Beim Bayreuth Baroque Opera Festival 2022 war er als Zeffiro (Il Nascimento dell’Aurora) und Ernesto (Griselda) zu erleben, bevor er in der darauffolgenden Spielzeit sein Debüt an der Mailänder Scala gab.

Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählt sein mit Spannung erwartetes Debüt in den Vereinigten Staaten als Heswin in Telemanns Emma und Eginhard in einer Produktion des Boston Early Music Festival. Diese besondere Aufführung findet in Boston, Massachusetts, statt. Darüber hinaus gibt Orellana sein Debüt an der Opéra Royal de Versailles mit The Three Countertenors, einem Galakonzert gemeinsam mit Maayan Licht, Théo Imart und dem Orchestre de l’Opéra Royal. Außerdem kehrt er zum Bayreuth Baroque Opera Festival zurück, wo er im ausverkauften Konzert The Sopranos gemeinsam mit dem Wrocław Baroque Orchestra auftritt. Mit diesem Ensemble wird er ebenfalls das Konzert Herr Jesu im National Forum of Music in Wrocław gestalten sowie an einer CD-Einspielung von Bach-Kantaten für Alpha Classics unter der Leitung von Giovanni Antonini und Andrzej Kosendiak mitwirken.

Zur Saison gehören außerdem sein Auftritt als Sesto in Glucks La clemenza di Tito am Słowacki-Theater in Krakau, die Wiederaufnahme von Isacco von Marianna Martines in der Martinskirche Kassel, seine Rückkehr an das Theater an der Wien als Tigrane in Radamisto und Medoro in Orlando sowie professionelle Studioaufnahmen und zahlreiche weitere spannende Projekte.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 gehörten Irina (Drei Schwestern, Salzburger Festspiele), Ciro (Il Ciro, Maggio Musicale Fiorentino), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto, Deutsche Oper am Rhein), Hunahpú (The Indian Queen in der Berliner Philharmonie, in Paris und Salzburg), Alessandro (Il Venceslao, Warschauer Philharmonie) sowie Isacco (Isacco, Theater an der Wien).

In derselben Spielzeit gab Orellana außerdem sein Asiendebüt in China – zunächst mit der Xiamen Philharmonic und anschließend mit einem Liederabend am Italienischen Kulturinstitut in Peking. Er begeisterte das Publikum als Meleagro in Atalanta bei den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe, als Tigrane in Radamisto (Halle und Wrocław) sowie als Poro in Vincis Alessandro nell’Indie am Theater an der Wien, in einer Inszenierung von Max Emanuel Cenčić und unter der musikalischen Leitung von Martyna Pastuszka mit {oh!} Orkiestra. Darüber hinaus war er als Bellezza in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno mit Dorothee Oberlinger sowie in Il Ciro am Teatro Goldoni in Florenz im Rahmen des Maggio Musicale Fiorentino zu erleben.

Er stand bereits gemeinsam mit renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Max Emanuel Cenčić, Jeanine de Bique, Julia Lezhneva, Cameron Shahbazi und Franco Fagioli auf der Bühne und arbeitete mit Dirigenten wie Teodor Currentzis, George Petrou und Dorothee Oberlinger zusammen.

Geboren in San Pedro Sula (Honduras), begann Dennis Orellana seine musikalische Laufbahn zunächst als Posaunist, bevor er Gesang an der Escuela Superior de Canto de Madrid studierte und seine Ausbildung anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fortsetzte. Als vielseitiger Künstler mit einem gefestigten internationalen Profil begeistert er sein Publikum weiterhin mit seiner musikalischen Ausdruckskraft, seiner eindrucksvollen Bühnenpräsenz und einer unverwechselbar ausdrucksstarken Stimme.

(2026_2027. Bitte ausschließlich nur diesen Lebenslauf verwenden)

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