Nicholas Scott

Tenor
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Nicholas Scott

Biografie

Für sein „sonores Timbre“ und seine „bemerkenswerte Diktion(Olyrix) gefeiert, verfolgt der britische Tenor Nicholas Scott eine international gefragte Karriere und verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich der Alten Musik.

Zu den Höhepunkten der aktuellen und vergangenen Spielzeiten zählen sein Debüt mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Klaus Mäkelä (h-Moll-Messe), Konzertreihen mit Tafelmusik in Toronto und Lauda Musica in Spanien, sein Konzert- und Tourneedebüt mit Il Pomo d’Oro (Johannespassion) sowie fortlaufende Kooperationen mit Ensembles wie Cappella Mediterranea, Les Ambassadeurs, Ensemble Marguerite Louise, I Gemelli und Ensemble Diderot. Nicholas übernahm die Rolle des Claudio in der Produktion von Cavallis Pompeo Magno beim Bayreuth Baroque Festival 2025 mit weiteren Aufführungen in Genf, Paris und Wien, sang Grimoaldo in Händels Rodelinda beim Hokutopia Festival in Japan im Oktober 2025 sowie Le Sommeil in Lullys Atys an der Opéra Royal de Versailles.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Saison gehörten zwei Europatourneen als Eumete in Il Ritorno d’Ulisse in Patria mit dem Ensemble I Gemelli, Händels Messiah mit Les Arts Florissants, Konzertreihen mit Le Banquet Céleste und Les Ambassadeurs sowie seine Solodebüts bei Early Music Vancouver, dem Bach Montréal Festival und dem Orquesta Ciudad de Granada. Im Sommer 2024 übernahm er die Rolle des Renaud in Lullys Armide am Drottningholms Slottsteater in Schweden sowie Paulino in Händels Titus l’Empereur im Rahmen der Händel-Festspiele Halle mit der britischen Opera Settecento Company – beide mit großem Erfolg.

Zu seinen weiteren bemerkenswerten Engagements zählen seine Interpretation des Le Sommeil in Lullys Atys am Grand Théâtre de Genève unter der Leitung von Leonardo García Alarcón, L’Allegro, il Penseroso e il Moderato beim Festival de Beaune mit William Christie, sein Debüt mit dem Dunedin Consort in der Wigmore Hall (Acis and Galatea) sowie sein Debüt an der Oper Zürich in der Rolle der Parque in Rameaus Hippolyte et Aricie. Nicholas war beim Mozartfest Würzburg in seinem Debüt mit Les Talents Lyriques als Arbace in Mozarts Idomeneo zu erleben, sang Don Carlos in einer konzertanten Aufführung von Les Indes Galantes mit der Filarmonica Toscanini, wirkte an einer Konzertreihe und Einspielung von Werken Rigels mit Arion Baroque in Kanada mit, trat mit Les Arts Florissants an renommierten Häusern wie dem Barbican Centre, der Philharmonie de Paris, der Carnegie Hall und dem Festival de Lanaudière auf und arbeitete mit Cappella Mediterranea zusammen, unter anderem in Monteverdis L’Orfeo und La Jérusalem Délivrée von Philippe d’Orléans (eine Uraufführung). Darüber hinaus gab er sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit Le Poème Harmonique sowie beim Festival d’Aix-en-Provence, nachdem er dasselbe Programm bereits am Teatro Colón (Buenos Aires), an der Opéra National du Rhin (Straßburg) und im Concertgebouw Amsterdam mit Cappella Mediterranea präsentiert hatte.

Nicholas Scott verfügt über eine umfangreiche und vielseitige Diskografie: Grands motets de Versailles à Venise (Les Ombres), Sacrifice (La Nuova Musica), Cavallis Egisto, Lullys Le Bourgeois Gentilhomme, Anamorfisi und Lullys Cadmus et Hermione (Le Poème Harmonique), Händels Chandos Anthems mit dem Orchestre de l’Opéra Royal de Versailles, Les Maîtres du Motet unter seinen Aufnahmen mit Les Arts Florissants sowie die jüngste Aufnahme Le Souffle de la Révolution mit Werken von Rigel gemeinsam mit dem in Montréal ansässigen Arion Ensemble.

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