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Pedro Beriso
Biografie
Offizielle Website
Pedro Beriso ist Dirigent, Pianist, Continuospieler und Vocal Coach, dessen künstlerische Identität tief im Opernrepertoire verwurzelt ist. Sein Studium der Dirigierkunst, des Klaviers und Gesangs an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona schloss er mit Auszeichnung (summa cum laude) ab. Anschließend vervollkommnete er seine Ausbildung am National Opera Studio in London mit Unterstützung des Royal Opera House. Prägend für seine künstlerische Entwicklung war zudem ein zweijähriges Engagement am International Opera Studio des Opernhauses Zürich.
Von 2016 bis 2024 gehörte Pedro Beriso dem musikalischen Stab der Opera Ballet Vlaanderen in Antwerpen und Gent als Pianist und Korrepetitor an. Parallel zu seiner Operntätigkeit ist er auch als Pädagoge und Vocal Coach gefragt und kehrt regelmäßig an die Dutch National Opera Studio in Amsterdam sowie zum Young Singers Project der Salzburger Festspiele zurück.
Mit einem Repertoire von mehr als sechzig Operntiteln arbeitete Pedro Beriso mit renommierten Dirigenten wie Robin Ticciati, Fabio Luisi, Trevor Pinnock, Enrique Mazzola, Philippe Herreweghe, Gianluca Capuano und Raphaël Pichon zusammen. Als Pianist wirkte er außerdem bei Meisterkursen unter der Leitung von Carlos Chausson, Neil Shicoff, Angelika Kirchschlager, Ann Murray, Brigitte Fassbaender, Kiri Te Kanawa und Cecilia Bartoli mit.
Seit 2019 ist er regelmäßig beim Glyndebourne Festival als Pianist und Senior Vocal Coach tätig. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 2023 als Principal Vocal Coach und Continuospieler in Le nozze di Figaro mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Raphaël Pichon. Auf Einladung von Cecilia Bartoli kehrte er 2024 für La clemenza di Tito nach Salzburg zurück, gefolgt von Hotel Metamorphosis (Assistenz für Gianluca Capuano) und Zaide(Assistenz für Raphaël Pichon) im Jahr 2025 sowie Così fan tutte mit den Wiener Philharmonikern unter Joana Mallwitz im Jahr 2026.
Sein Debüt als Operndirigent gab Pedro Beriso 2022 an der Opera Ballet Vlaanderen mit Così fan tutte und Mozart Concert Arias. 2023 entwickelte und dirigierte er gemeinsam Ändere die Welt! für die Dutch National Opera; die Produktion wurde in den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 an der Semperoper Dresden wiederaufgenommen. 2025 dirigierte er Rossinis L’occasione fa il ladro an der Kammeroper des Theater an der Wien und wurde dafür von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Die Spielzeit 2026 bringt Dirigierdebüts bei der Nederlandse Reisopera mit La Cenerentola sowie am Theater St. Gallen mit Alcina. Darüber hinaus unternimmt er eine Konzerttournee mit dem Sopranisten Bruno de Sá.
Neben seiner Tätigkeit als Dirigent, Pianist und Vocal Coach wird Pedro Beriso zunehmend für die Fantasie und Raffinesse seiner Arbeit als Arrangeur, Herausgeber und Forscher auf dem Gebiet des vernachlässigten Repertoires geschätzt. 2025 erarbeitete er für die Salzburger Festspiele eine neue Aufführungsedition des Vivaldi-Pasticcios Hotel Metamorphosis auf Grundlage der erhaltenen Handschriften. Seine Koproduktion Ändere die Welt! an der Dutch National Opera zeichnete sich 2023 durch ein vollständig originäres Arrangement aus, das unter seiner musikalischen Leitung entstand. 2022 steuerte er mehrere eigenständige Arrangements zu Amadé (Sony Classical), dem Soloalbum der Sopranistin Julie Fuchs, bei und war zugleich als musikalischer Berater tätig. Auch seine Bearbeitung für die Produktion von L’elisir d’amore (2021), einer Koproduktion von Opera Zuid, Dutch National Opera und Nederlandse Reisopera, unterstreicht seine besondere Sensibilität im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation.
(2026/2027_verwenden Sie ausschließlich diesen Lebenslauf.)





