Ray Chenez

Biographie

Der amerikanische Countertenor Ray Chenez definiert sein Fach gerade neu, mit einer Stimme, die eine seltene Kombination aus Schönheit, Kraft und Flexibilität darstellt. Sein Repertoire ist größer als das eines Countertenors, und er fesselt das Publikum durch seine Verkörperung sowohl männlicher als auch weiblicher Rollen.
Ray wurde in Opera News als einer der aufsteigenden Stars der Oper vorgestellt, mit Worten wie "Ray Chenezs Countertenor ist mutig und bestimmt, aber auch von warmem, reichhaltigem Ton. Er hat eine natürlich elektrisierende Präsenz, und seine Diktion ist präzise, unabhängig davon, wie hoch er singt."

Der Gewinner des George London Awards 2014 wurde von der New York Times “Luxusbesetzung” genannt, Opera News bescheinigte ihm “exzellente Verbindung zum Text, superbe Stimmkontrolle und makellosen Ausdruck", und Opera Britannia eine “dramatische Sopranstimme, die vor Potenzial strotzt".

In der Saison 2019-20 hat Ray sein Debüt an der Opéra Comique in Paris in der Rolle des Il Paggio in Cavallis Ercole Amante, er hat sein Rollendebüt als Piacere in Händels Il Trionfo del Tempo e del Disinganno mit Concerto Köln, er kehrt als Engel in Anton Rubinsteins The Demon an die Opéra National de Bordeaux zurück, sowie als Kalden/Ty in der Weltpremiere von Ludger Vollmers Oper The Circle ans Deutsche Nationaltheater Weimar, und hat mit seinem Solo-Konzertprogramm Debüts in Halle (DE) und Ankara (TR).

Zu Rays weiblichen Rollen zählen Irina in Three Sisters von Peter Eötvos (Oper Frankfurt - 2018), die Hexe von Endor in Händels Saul (Theater an der Wien - 2018), Nutrice/Amore in Luigi Rossis Orfeo (Nancy, Bordeaux, Caen, Versailles - 2016/2017), und Marzia in Vincis Catone in Utica (Versailles, Wiesbaden, Bergen, Wien, Bukarest 2014/2015).

Männliche Rollen sind z.B. die Titelpartie in Händels Oreste (Händel Festspiele Halle - 2018), die (ursprünglich Farinellis) Rolle des Sifare in Porporas Mitridate (Schwetzingen/Theater Heidelberg - 2017), Nerone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea (Theater Bielefeld, Theater Aachen - 2017), Medarse in Hasses Siroe (Markgräfliches Opernhaus Bayreuth - 2018), Teseo in Porporas Arianna in Nasso (Theater an der Wien - 2017), Olinto in Hasses Demetrio (Cadogan Hall, London - 2016), Cherubino in Le nozze di Figaro (Pacific Opera Victoria - 2014, Nickel City Opera - 2015), Achille in Luigi Cherubinis Ifigenia in Aulide (Theater Würzburg - 2016), Narciso in Agrippina (Händel Festspiele Halle - 2019) und Hunahpú in Purcells The Indian Queen (Genf, Köln, Bremen, Dortmund - 2016).

Konzertauftritte führten Ray unter anderen in die Carnegie Hall, den Wiener Musikverein, die Arkansas Symphony, die Kölner Philharmonie, Dortmunds Konzerthaus und die Royal Festival Hall. Er arbeitet regelmäßig mit den weltbesten Dirigenten zusammen, unter ihnen Christophe Rousset, Teodor Currentzis, Gianluca Capuano, Leonardo Allarcon, Raphaël Pichon, Laurence Cummings und Dennis Russel Davies.

Via Disk kann Ray Chenez in Luigi Rossis Orfeo (DVD, Harmonia Mundi) erlebt werden, sowie in Peter Eötvos Three Sisters (CD, Oehms Classics, aufgenommen an der Oper Frankfurt).

(2019_12)

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