Suzanne Jerosme

Biographie

“… ungemein schattierungsreiche Stimme - wunderbar intensives Spiel in musikalischer wie schauspielerischer Hinsicht“ [Aachener Zeitung]

Noch als Studentin an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, zeichnet sich die umwerfende junge französische Sopranistin Suzanne Jerosme als Barbarina in Le nozze di Figaro und Emmie in Brittens Albert Herring aus. In ihrer Heimat singt sie an den Auvers-sur-Oise Festspielen (2012, 2014, und 2016) und an den Annecy Festspielen für klassische Musik (ein Liederabend 2013, und Mozarts Krönungsmesse und Vesperæ solennes de confessore mit der Sankt Petersburgs Philharmonie unter der Leitung von Patrick Marco 2014).

Seit 2015 tritt sie regelmäßig am Theater Aachen auf, unter anderem als Flora (The Turn of the Screw), Maria (West Side Story), Lauretta (Gianni Schicchi) sowie Esmeralda (Die Verkaufte Braut). 2016/17 zeichnet sich durch Auftritte in L'incoronazione di Poppea (Amore/Valletto) mit dem Ensemble Matheus unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi sowie im Brahms Ein Deutsches Requiem an den Ostbelgien Festspielen und im Aachener Dom unter der Leitung von Kazem Abdullah aus.

2016 ist Suzanne Finalistin des Pietro Antonio Cesti Internationalen Gesangswettbewerbs für Barocke Oper und wird 2017 von den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik für die Titel-Rolle in Reinhard Keisers Octavia eingeladen – „Als Octavia zeigt Suzanne großartige Menschlichkeit… unstrittige Noblesse… kristalline und herzzerreißende hohe Töne… Momente der reinen Freude.“ [baroquiades.com].

2017/18 beinhalten ihre Rollen am Theater Aachen Poppea (L'incoronazione di Poppea) – „eine der tiefgehendsten Interpretationen, die ich je gehört habe“ [forumopera.com], Zerlina (Don Giovanni) – „… Suzanne Jerosme kultiviert das luzide Mozart-Legato, das sie mit einem entzückend keuschen Vibrato zu dekorieren weiß“ [Aachener Zeitung] und Blanche de la Force (Dialogues des Carmélites) – „großartig … mit mädchenhaftem, leuchtendem, zunehmend größerem Sopran“ [omm.de]. Sie singt auch die Sopran-Partie in Mahlers Auferstehungssinfonie. Ende der Saison kehrt sie zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit einem Liederabend, “Die Zeit steht still”, in dem sie mit englischer, französischer und italienischer Musik des 17. Jahrhunderts das Thema der Liebe in ihrer ganzen Komplexität erkundet, zurück.

In der nächsten Saison wird Suzanne wieder in Aachen die Hauptrollen in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno (Bellezza), in Così fan tutte (Despina) und in Offenbachs La Grande Duchesse de Gérolstein (Wanda) singen.

Diese Saison wird Suzanne für das Theater Aachen die Rollen von Woglinde in Wagners Hagen und die Titelrolle in Cavallis La Calisto singen. Sie wird die First Lady in der französischen Fassung von Mozarts Die Zauberflöte unter Hervé Niquet und mit Auftritten in der Opéra d'Avignon und der Opéra Royal de Versailles singen. Auch wird sie an der Opéra National de Lorraine und an der Opéra de Dijon mit der Rolle der Morgana in Händels Alcina unter der Regie von Serena Sinigaglia und unter der Leitung von Leonardo García Alarcón debütieren.

(2019_09_29)

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