Sophie Junker

Biographie

Sophie Junker tritt nun regelmäßig mit Spitzendirigenten auf, zu denen Harry Bicket (Dorinda in Orlando), Laurence Cummings (Sigismondo in Händels Arminio, Aspasia in Alexander Balus und Michal in Saul), Christian Curnyn (Italian Woman in Charpentiers Médée, Phoebe in Rameaus Castor et Pollux), Masaaki Suzuki (Bach Kantaten, Monteverdis Marienvesper), und Stefano Montanari (Zerlina in Don Giovanni) zählen.

Als „... unwiderstehlich bezaubernd“ von der Zeitschrift Opera beschrieben, genießt Sophie bereits eine feste Verbindung mit der Königlichen Oper Liège Wallonie (Elisetta in Il Matrimonio segreto, Wanda in La Grande Duchesse de Gérolstein, Titel-Rolle in Pauline Viardots Cendrillon) und der Oper Angers-Nantes (Amour in Orphée et Eurydice, Constance in Dialogues des Carmélites). 2016 feierte sie ihr amerikanisches Operndebüt mit Cleis in Martinis Sapho und Hélène in Chabriers Une Éducation Manquée (Opera Lafayette, New York und Washington). Weitere Opernrollen umfassen Caio in Vivaldis Ottone in Villa beim Kopenhagen Opera Festival, Proserpine/Euridice in Charpentiers La Déscente d’Orphée aux enfers (Wigmore Hall, Den Haag), und Belinda (Dido and Aeneas, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik).

Auf der Konzertbühne tritt Sophie regelmäßig als Solistin mit dem Concerto Copenhagen unter Lars Ulrik Mortensen, mit La Nuovo Musica unter David Bates, mit dem in Belgien ansässigen Ensemble Vox Luminis, mit Le Concert de la Loge unter Julien Chauvin, mit Le Poème Harmonique unter Vincent Dumestre sowie mit Arcangelo unter Jonathan Cohen auf. Auftritte in den vergangenen Saisons beinhalteten Bachs Johannes-Passion mit Ensemble 1704 (Paris, Prague, Dresden und Dortmund), Haydns Die Schöpfung mit dem Russian National Orchestra in Moskau, Lullys Grands Motets mit Chœur de Chambre de Namur unter Leonardo García Alarcón, sowie Faurés Requiem unter Klaas Stok (Amsterdam Concertgebouw).

Kürzlich sang Sophie Junker solche Rollen als Cunegunda in Vincis Gismondo (Wien, Moskau, Dortmund und Bayreuth), Elisetta in Il Matrimonio Segreto (Opéra Royal de Liège Wallonie), Venere in Legrenzis La Divisione del Mondo unter Christophe Rousset (Straßburg, Mülhausen, Colmar, Nancy, Versailles und Köln) und Eurilla in Händels Il Pastor Fido (Gliwice und Händel-Festspiele Halle). Sie gab auch ihr Hausdebüt an der Staatsoper Berlin als Drusilla in L'Incoronazione di Poppea unter Diego Fasolis. Ebenfalls in Deutschland sang sie die Titelrolle in Schürmanns Die Getreue Alceste unter der Musikalische Leitung von Christina Pluhar (Rokokotheater Schwetzingen).

Sophies geschmeidiger und funkelnder Sopran war auch als Angelica in Vivaldis Orlando Furioso (La Seine Musicale), als Clori in Cavallis Egisto (Königliche Oper von Versailles) und als Asteria in Händels Tamerlano mit dem Moskauer Kammerorchester unter der Leitung von Christopher Moulds (Tchaikovsky Hall, Moskau) zu hören. 2022 debütiert Sophie als Cleopatra in Giulio Cesare unter der Leitung von George Petrou (Reisopera und Händel-Festspiele Göttingen).

In der Spielzeit 2022/23 wird Sophie die Rolle der Atilia in einer Neuproduktion von Cavallis Eliogabalo in der Inszenierung von Calixto Bieito singen (Operhaus Zürich). Außerdem wird sie Atalanta in der Wiederaufnahme von Clarac & Deloeuils Produktion von Händels Serse unter der Leitung von David Bates singen (Opéra de Rouen Normandie). Weitere Auftritte in dieser Saison umfassen Tourneen von Vespro a san Marco mit Leonardo Garcia Alarcon, Bellezza in Il trionfo del Tempo mit der Academy of Ancient Music unter Laurence Cummings, Mozarts Große Messe in c-Moll mit B'Rock und Händels Apollo e Dafne mit {oh!} Orkiestra unter der Leitung von Martyna Pastuszka.

Die Diskographie der Sopranistin beinhalten Sacrifices mit La Nuova Musica (Harmonia Mundi), Händels Esther unter Laurence Cummings (Accent), Grétrys L'Épreuve Villageoise (Naxos), Bachs Weltliche Kantaten mit dem Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki (BIS), Stravaganza d’amore mit Pygmalion unter Raphaël Pichon (Harmonia Mundi), und erst seit Kurzem Cunegunda in Vincis Gismondo (Parnassus Arts Productions). 2020 wurde La Francesina, ihr erstes Soloalbum, im Label Aparté veröffentlicht. Diese Publikation hat bereits einen International Classical Music Award und den Trophée Forum-Opéra gewonnen.

(2022_23. Bitte ausschließlich diesen Lebenslauf verwenden.)

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