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Lada Kyssy

Biographie

Lada Kyssy singt in der Spielzeit 2020/21 Rollen wie die Titelpartien in Adriana Lecouvreur und Tosca (beides am Staatstheater Oldenburg). Ihre Rollendebüts als Desdemona und damit verbunden ihr Hausdebüt im Teatro Petruzelli in Bari mußte coronabedingt auf 2022 verschoben werden.

Lada Kyssy stammt aus Kasachstan. Sie besitzt eine schöne, helle, flexible, kräftige, lyrische Spintosopranstimme und großartige Vokaltechnik. Ihre Ausbildung hat Lada in Almaty, Kasachstan, am Kasachischen Nationalen Kurmangasy-Konservatorium erhalten.

Nach dem Gewinn mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe in Kasachstan (Nationaler K. Baiseitova-Wettbewerb für Opernsänger, internationaler Wettbewerb “Romansiada”) begann Lada Kyssy ihre Karriere im Staatlichen Kasachischen akademischen Abai-Opern- und Balletthaus. Dort sang sie mit großem Erfolg die Rollen Violetta, Liu, Micaela, die Faust Margherita, Marfa, u.a.
Ab 2011 arbeitete Lada mit Vokalmeistern und Coaches wie Mirella Freni, Mietta Sighele, Michela Sburlati, maestro collaboratori Carlo Morganti, Emanuele Lippi sowie mit Lorenzo Bavaj und Giulio Zappa, in Italien und sang Partien wie Adina, Musetta und Mergherita. Sie war Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben wurde, darunter Riccardo Zandonai (Italien, Gewinnerin des II. Preises) und Sonderpreises, Maria Kraja (Albanien, Gewinnerin des III. Preises).

Ihre internationale Karriere hat Lada Kyssy in Cagliari (Italien) mit der Rolle der Contessa Le Nozze di Figaro Mozart unter der Leitung von Hubert Soudant begonnen. Sie hat die Partie der Violetta erfolgreich in Lorenzo Moncloas Neuaufführung von La Traviata in Medellin, gesungen.

Im Jahre 2015 ging Lada Kyssy eine Zusammenarbeit mit den Tiroler Festspielen Erl ein, bei denen sie erfolgreich die Rollen von Violetta, Mimi, Mathilde, Abigaille unter der Leitung von Gustav Kuhn (Regisseur und Kapellmeister) und Tito Ceccherini sang. Insbesondere ihre Violetta und ihre Mimi haben Begeisterung ausgelöst. Außerdem sang Lada die Sopranpartien der Matthäuspassion Bach, der Messa da requiem Verdi und des Weihnachtsoratoriums.

2018 vollzog Lada einen Fachwechsel vom Lirico- zum Spintosopran und debütierte als Tosca bei den Festspielen Gars, wobei Lada viele begeisterte und ehrenvolle Kritiken erhielt. 2019 sang sie die Leonora in Il Trovatore beim Open Air auf der Burg Ehrenbreitstein im Rahmen des Sommerfestivals des Theaters Koblenz, und debütierte als Amelia in einer Neuproduktion von Un Ballo in Maschera am Staatstheater Oldenburg. Die Künstlerin singt weiters die Partien der Mimi, Sopranpart in der Messa da Requiem und die Partie der Maria Bianca Sforza in der Welturaufführung Maximilian bei den Tiroler Festspielen Erl. 2020 fügte Lada Kyssy als Rusalka am Staatstheater Oldenburg ein weiteres Rollendebüt hinzu. In der Spielzeit 2021/22 sind Engagements als Elisabetta in Don Carlos bei den Opernfestspielen Heidenheim, Nedda in Pagliacci am Staatstheater Oldenburg, und Desdemona in Verdis Otello am Teatro Petruzelli in Bari geplant. Lada Kyssy arbeitet regelmäßig mit namhaften Dirigenten wie Marcus Bosch, Michael Güttler, Paolo Carignani, und Gustav Kuhn zusammen.



(2021_03_04)

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05 06 2021

ADRIANA LECOUVREUR (Adriana)

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