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Bruno de Sá

Biographie

“ ... eine mächtige Stimme mit sanftem Klang ... eine echte Entdeckung.“ [concerto.com.br]

Der brillante junge männlicher Sopran Bruno de Sá kann bereits auf eine lange Liste von Presseberichten verweisen, die seine außergewöhnliche Stimme und seine seltene Musikalität preisen.

Bereits während seines Studiums in seiner Heimat Brasilien war sein erster professioneller Auftritt der in der Rolle des Knaben in Weills Der Jasager (Cultural Centre SESC Belenzinho, São Paulo). In der folgenden Saison sang er in Joplins Treemonisha und war Sopransolist in Bachs Johannes- and Matthäuspassion am Teatro Amazonas in Manaus. 2015 fand sein Debut in einer bedeutenden Rolle statt, als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito am Teatro São Pedro in São Paolo: “ …ein Triumpf … eine internationale Karriere erwartet ihn…” [concerto.com.br], und er erweiterte sein Oratorienrepertoire als Solist in Händels Messias und Rossinis Petite messe solennelle am Teatro L’Occitane in Trancoso, Bahia.

2016 sang er diese beiden Werke erneut, bei seinem Deutschlanddebut mit der Chorakademie in Lübeck, und gewann den ersten Preis bei der 14. Maria Callas Competition in São Paulo. 2016/17 kehrte er ans Teatro São Pedro zurück, als Gherardino (Gianni Schicchi), Harry (Albert Herring), Cherubino (Le nozze di Figaro) und als Erste Dame (Die Zauberflöte). Beim 20. Festival Amazonas de Ópera war er der Hirte im Tannhäuser, und Solist in Triunfo da Voz, ein Konzert zu Ehren des großen Kastraten Farinelli: “Bruno de Sá trieb das Publikum zur Raserei…” [L’Opera]. Im April 2017 erschien er als Alberto in einer seltenen Wiederaufführung von Giuseppe Balduccis Il noce di Benevento, wofür er ebenfalls begeisterte Kritiken erntete. Später in diesem Jahr erhielt er Silber bei der 2. Manhattan International Music Competition.

Im Juni 2018 gewann Bruno de Sá den 19. Concorso Spiros Argiris in Sarzana (Italien), und im folgenden Monat wurde sein Auftritt in Rossinis Petite messe solennelle an der Passauer Sommerakademie wieder mit Kritikerlob bedacht: "Unter den Solisten stach Bruno de Sá hervor … seine Stimme hat etwas Verführerisches. Wenn ihn das nicht berühmt macht, was dann?” [Passauer Neue Presse]. Später in dieser Saison hatte Bruno sein Debut am Teatro Municipal, São Paulo, als Solist in Bernsteins Chichester Psalms und in John Adams Oper El niño zu singen. Bruno beeindruckte kürzlich mit seiner Interpretation von Aci in Giovanni Bononcinis Polifemo unter der musikalischen Leitung von Dorothee Oberlinger mit Vorstellungen in Potsdam und Bayreuth.

In der Spielzeit 2019/20 trat Bruno de Sá dem Studio am Theater Basel bei, wo er Die Kleine Meerjungfrau in Jherek Bischoffs Andersens Erzählungen unter Thomas Wise (Weltpremiere) und Barbarina in Le Nozze di Figaro unter der Leitung von Christian Curnyn sang. Er sang auch Sesto in Händels Giulio Cesare unter der Regie von Peter Konwitschny und unter Michael Hofstetter (Oper Halle) sowie Isacio in Hasses Irene mit Aapo Häkkainen und dem Helsinki Barockorchester (Musiikkitalo Helsinki und Theater an der Wien).

Mit Beginn der Spielzeit 2020/21 debütiert er beim Bayreuth Baroque als Berardo in Carlo il Calvo von Porpora unter der Regie von Max Emanuel Cenčic und unter der Leitung von George Petrou. Die Produktion wurde dann in einer Konzertversion im Theater an der Wien und im Concertgebouw in Amsterdam präsentiert. Anschließend tritt er an der Oper Dortmund für das Barockpasticcio Sehnsucht unter der Regie von Andreas Rosar und unter der Leitung von Philip Armbruster auf. Später übernimmt er die Rolle von Abel in Scarlattis Il Primo Omicidio unter der Leitung von Philippe Jaroussky (Metz, Versailles, Montpellier, Versailles und Salzburg) sowie Volusio in Hasses Cajo Fabricio mit Martyna Pastuszka und {oh!} Orkiestra Historyczna! (Gliwice und Wien). Er singt auch Nerone in Händels Agrippina in Drottningholm unter der Leitung von Staffan Waldemar Holm und dirigiert von Francesco Corti.

Bruno de Sá ist ein exklusiver Künstler von Warner Classics. Er hat kürzlich einen OPER! Award 2020 gewonnen in der Kategorie „Bester Nachwuchskünstler des Jahres“.

(2021_01_29) Bitte ausschließlich nur diesen Lebenslauf verweden.

Downloads

Pressefoto A, von Marcos Hermes
Pressefoto B, von Nadja Kouchi
Pressefoto C, von STIG
Pressefoto D, von STIG
Pressefoto E, von STIG

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17 04 2021

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